Als jüngster von 8 Kindern wird Sebastian Schwarzbach 1978 in Karlsruhe geboren. In seiner Kindheit und Jugend wird er stark geprägt durch seine älteren Geschwister. Von ihnen bekommt er vieles in die Wiege gelegt, unter anderem auch die Musik.
“Mein Bruder setze mich vor seinen riesigen Marshall-Verstärker und spielte sich die Seele aus dem Leib.”
Während der Grunge-Welle in den 90′s gründet er im Alter von 14 Jahren mit Freunden seine erste Band, in der den gemeinsam Idolen gehuldigt wird. Fortan singt er Songs von Pearl Jam, Nirvana und U2 und hört sich durch die ganze amerikanische Songwriter-Bibliothek. Schnell lernt er Gitarre und beginnt eigene Songs und Texte zu schreiben, spielt erste Solo-Auftritte in Bars und auf kleineren Festivals. Er bricht die Schule ab und arbeitet als DJ, verkauft Obst und Gemüse oder steht nachts am Fließband. Seinem Traum, eines Tages seinen Lebensunterhalt als Musiker zu bestreiten, kommt er dabei immer näher.
“Ich musste früh mein eigenes Geld verdienen, nebenbei habe ich auch etwas über den Blues gelernt”
Während dieser Zeit trifft er die englischen Blues-Legende Victor Brox, einem gestandenen Veteran der englischen Musikszene der Swinging 60′s. Brox, der mit Alexis Korner und Aynsley Dunbar bekannt wurde und u.a. schon mit Jimi Hendrix auf der Bühne stand, nimmt Schwarzbach unter seine Fittiche und begleitet ihn über die Jahre immer wieder auf gemeinsamen Konzerten.
1998 gründet er mit dem Karlsruher Pianisten Alex Nagel die Band Acoustic Avenue. Gemeinsam entdecken sie ihre Vorliebe für Swing- und Bossanova-Klassiker und erspielen sich auf unzähligen Club-Konzerten eine eingeschworene Fangemeinde. Das Projekt macht Sebastian Schwarzbach 2001 zum hauptberuflichen Musiker. Es folgen endlose Konzertreihen im In- und Ausland, sowie viele CD und Video-Produktionen. Die Band spielt bis heute über 100 Shows und Veranstaltungen im Jahr, u.a. ZDF “Sportler des Jahres”, 100 Jahre Bugatti Automobiles, AIDA Kreuzfahrten.
“Plötzlich bist du auf einem Society-Event und trägst Anzug. Du schaust in den Spiegel und denkst – die Krawatte ist geil!”
Nach vielen Jahren als Bandleader besinnt Schwarzbach sich 2007 auf seine musikalischen Anfänge zurück und veröffentlicht sein Solo-Debut-Album “In the mystic mood of autumn”. Die Songs sind eine Mischung aus Folk und Blues, sehr akustisch und immer mit der obligatorischen Mundharmonika. Unterstützt wird er dabei live, wie auch auf Platte von seinen langjährigen Weggefährten Andi Nolte (Drums) und Wlad Larkin (Bass).
Ein weiteres Highlight seiner Karriere ist sicherlich der Auftritt beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2010, wo er an Konkurrentin Lena Meyer-Landruth scheiterte, die später den Wettbewerb gewann. In der großen Pro7 TV-Produktion “Unser Star für Oslo” konnte er die prominente Jury mit Stefan Raab (“Ein großes künstlerisches Talent!” ) und Marius Müller-Westernhagen (“Die Musik groovt – schön zum Zuhören!”) überzeugen.
Stefan Raab über Sebastian Schwarzbach: “Ein großes künstlerisches Talent – meine Anerkennung!”
Seit 2008 lebt Sebastian Schwarzbach in München, wo er an den Nachfolge-Alben von “In the mystic mood of autumn” arbeitet. Neben seinem nächsten Solo-Album, ist gerade auch eine neue Platte in Zusammenarbeit mit seinen Band-Kollegen von Acoustic Avenue entstanden. Auf “Across The Milkyway” sind Schwarzbach’s Eigenkompositionen erstmals in großer Besetzung mit Bläsersatz zu hören.